Die Datenverarbeitung ist der Umgang mit Daten
und dem gesetzten Ziel Informationen zu gewinnen oder die Daten in
gewisser Weise verändern zu können. Dabei ist die Datenverarbeitung
auch besonders als organisierter Umgang mit den Daten, um ein
zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten definiert. Dies ist
insbesondere für eine funktionierende Wirtschaft, für den Handel
und für eine optimale Verwaltungsarbeit unablässig.
Die drei Wege der Datenverarbeitung
Wir unterscheiden dabei zwischen drei grundlegenden Wegen der
Datenverarbeitung. Zum einen gibt es die manuelle Datenverarbeitung
und zum anderen die maschinelle Verarbeitung und die elektronische
Datenverarbeitung. Bei der manuellen Variante handelt es sich um
entwickelte Techniken die es einfacher machen sollen
Verwaltungsaufgaben zu erfüllen, in der Regel auf der Basis von
Tafeln und Dokumenten. Einfachste Beispiele dafür sind
Arbeitsanweisungen oder gültige Gesetzestexte, aber auch Formulare,
die zum Beispiel in einem Karteikasten nach einem Prinzip erfasst
und abgelegt wurden. Die maschinelle Datenverarbeitung begann in
den 90er Jahren des 19 Jahrhunderts mit den so genannten
Lockkarten, welche durch eine eigens entwickelte Tabelliermachine
und einen Lochkartensortierer ein Sortieren und optimales Ablegen
von Daten ermöglichten. Dadurch, dass die Lochkarten allerdings
durch die Anzahl der Spalten begrenzt gewesen sind, wird die
Lochkartentechnik heutzutage nur noch selten zur Datenverarbeitung
benutzt.
Die elektronische Datenverarbeitung
Häufigste Methode heute ist die elektronische Datenverarbeitung
(EDV). Es handelt sich dabei um ein vollkommen elektronisches
ablaufendes System zur Verarbeitung von Daten, welches auf dem
Konzept von Verarbeitung und Verwaltung von Massendaten aufbaut. Um
all diese Tätigkeiten nutzen zu können ist ein unheimlicher
administrativer Aufwand nötig, denn sowohl Hardware, Netzwerk als
auch die Software muss auf dem aktuellen Stand gehalten werden und
funktionstüchtig sein. Dazu kommen Neubeschaffungen und die
Entsorgung von nicht mehr benötigten Komponenten.